Erbschein.org


Erbschein Gebühren

  • Sind Sie als Erbe eingesetzt worden, kann es sein, dass Sie zum Erledigen verschiedener Geschäfte einen Erbschein benötigen. Der Erbschein dient als Nachweis, wer der Erbe des Verstorbenen ist. Haben Sie ein Grundstück geerbt und möchten nun im Grundbuch die Umschreibung vornehmen lassen, benötigen Sie dazu einen Erbschein. Bei der Beantragung eines Erbscheins werden Sie nach dem Wert des Nachlasses gefragt, denn hiervon hängen die Erbschein Gebühren ab.

    Erbschein beantragen

    Liegt kein Testament vor oder brauchen Sie aus anderen Gründen einen Erbschein, müssen Sie diesen beantragen. Der Antrag für einen Erbschein wird beim Nachlassgericht oder dem Notariat gestellt. Das Erbschein beantragen geht recht einfach. Sie stellen einen formlosen Antrag und reichen diesen mit den benötigten Unterlagen und Dokumenten ein. Auch wenn immer noch zahlreiche Menschen davon ausgehen, ein Erbschein wird nicht kostenlos ausgestellt. Sie können ihn ausschließlich gegen Gebühr beantragen. Die Erbschein Gebühr hängt dabei von der Höhe des Nachlasses ab. Bei einem kleineren Erbe müssen Sie also deutlich weniger zahlen als bei einem Erbe, das mehrere 100.000 Euro umfasst. Um Ihre Erbschaft anzutreten, müssen Sie die Kosten für den Erbschein begleichen, andernfalls bekommen Sie keinen Erbschein ausgestellt. Die Kosten eines Erbscheins können Sie sich vorher auch bereits selbst ausrechnen. Es gibt Tabellen, in denen die Kosten für einen Erbschein aufgelistet sind. Das betrifft jedoch nur die Kosten, die vom Nachlassgericht für den Erbschein erhoben werden. Wer zur Beantragung eines Erbscheins einen Notar zu Rate zieht, muss auch dessen Kosten zusätzlich zu den Erbschein Gebühren übernehmen.

    Gebühren für einen Erbschein

    Da sich die Erbschein Gebühren nach dem Wert des Nachlasses richten, möchten manche Erblasser ihren Erben die Kosten ersparen. In einigen Fällen ist das auch möglich, da man nicht für alle Angelegenheiten zwingend einen Erbschein braucht. Geht es zum Beispiel um Bankkonten oder Wertpapierdepots, kann man die Gebühren für einen Erbschein folgendermaßen umgehen. Der Erblasser stellt zu Gunsten seines Erben eine über den Tod hinaus geltende Vollmacht aus. Mit dieser kann der Erbe dann als Bevollmächtigter zur Bank gehen und braucht keinen Erbschein mehr. Somit spart er die Erbschein Gebühren. Ist aus anderen Gründen ein Erbschein erforderlich, richten sich die Gebühren für einen Erbschein nach § 107 Kostenordnung (KostO). Dabei kommt es immer auf den reinen Nachlasswert an, nach dem sich die Erbschein Gebühren berechnen. Wer vorher wissen will, wie hoch die Erbschein Gebühren in seinem Fall sind, kann in einschlägigen Tabellen nachschauen.

    Erbschein Muster: Hier können Sie kostenfrei ein Erbschein Muster herunterladen (PDF-Datei; 142 KB)